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Enzkreis-Kliniken konsequent transparent

30.05.2018 12:17 Uhr

Ziel ist die kontinuierliche Verbesserung der Qualität durch Messung

Jetzt sind die Qualitätsergebnisse der RKH Enzkreis-Kliniken auf den Homepages der Kliniken abrufbar. Die Kliniken stellen ihre aus Routinedaten berechneten Qualitätsergebnisse für alle relevanten Krankheitsbilder des jeweiligen Krankenhauses dar. Die Ergebnisse stammen aus dem Vergleich von über 400 Kliniken in Deutschland und der Schweiz, die sich der Initiative Qualitätsmedizin (IQM) angeschlossen haben. Insgesamt sind hierbei über 350 Qualitätskennzahlen für 60 relevante Krankheitsbilder und Behandlungsverfahren dargestellt. Die Enzkreis-Kliniken nutzen die IQM Methodik für ihr aktives Qualitätsmanagement. Die ständige Verbesserung von Behandlungsprozessen und –ergebnissen führt zu besserer Behandlungsqualität und mehr Patientensicherheit.

 

„Ziel ist es, unseren Patienten die bestmögliche Qualität in der medizinischen Versorgung zukommen zu lassen. Deshalb sind wir der trägerübergreifenden Initiative beigetreten“, sagt Dominik Nusser, Regionaldirektor der RKH Enzkreis-Kliniken. „Die IQM Daten zur Ergebnisqualität belegen unsere Stärken und die Enzkreis-Kliniken erzielen insgesamt ein sehr positives Ergebnis. Sie zeigen aber auch, wo noch Optimierungspotenzial besteht. Daran wollen wir arbeiten und durch zielgenaue Maßnahmen eine Verbesserung der medizinischen Behandlungsqualität erreichen“.

 

Besonders positiv zeigen sich bei den Enzkreis-Kliniken die Ergebnisse im Bereich der Eingriffe an Knochen und Gelenken bei primärer Hüft- und Knieendoprothetik, Wechseloperationen bei Hüft- und Knieprothesen sowie hüftgelenknahen Frakturen. Hier wurden alle Indikatoren erreicht. Das Gelenkzentrum Schwarzwald, das inzwischen auch im RKH Krankenhaus Mühlacker vertreten ist, stellt sich als Garant für sehr gute Qualität dar. Ein externes Peer Review zu Komplikationen brachte im letzten Jahr zusätzliche Verbesserungen. Bei einem Peer Review analysieren ausgebildete und erfahrene Chefärzte aus anderen IQM Mitgliedskliniken gemeinsam mit den Ärzten die Fallakten von Patienten aus auffälligen Qualitätsergebnissen auf vorhandenes Verbesserungspotenzial in den Behandlungsabläufen und Strukturen.

 

Ein sehr positives Beispiel weist das RKH Krankenhaus Mühlacker bei der Behandlung des Herzinfarktes auf. Die Sterblichkeitsrate liegt hier mit 2,8% deutlich unter dem IQM Erwartungswert von 9,5%. „Hier zeigt sich die kontinuierliche und gute Arbeit unseres Qualitätsmanagements zum Wohl der Patienten“, sagt Dr. Stefan Pfeiffer, der als Ärztlicher Direktor der Medizinischen Klinik für die Kardiologie verantwortlich ist.

 

Im RKH Krankenhaus Mühlacker lag im Jahr 2017 die Sterblichkeitsrate bei der Dickdarmentfernung, der sogenannten Kolonresektion, aufgrund eines Tumors mit 5,6% leicht über dem Erwartungswert von 3,5%. Trotz dieser geringen Abweichung hat das Mühlacker Krankenhaus dies zum Anlass genommen, dieses Jahr im Bereich der Allgemein- und Viszeralchirurgie ein externes IQM-Peer Review durchführen zu lassen.

 

„Unsere Ergebnisse veröffentlichen wir ganz bewusst freiwillig im Internet. Diese konsequente Transparenz setzt hierzulande Maßstäbe und ist für uns vor allem zusätzlicher Ansporn, um noch besser zu werden“, so Dominik Nusser. Ziel sei es, etwaige Schwachstellen zu identifizieren und gemeinsam vor Ort Maßnahmen zur Beseitigung zu vereinbaren, so der Regionaldirektor.

 



Pressesprecher

Alexander Tsongas
Abteilungsleiter Unternehmenskommunikation und Marketing
Posilipostraße 4
71640 Ludwigsburg

E-Mail: alexander.tsongas(at)verbund-rkh.de